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Mauke

Mauke, bekannt als "Akatokamanava", was soviel bedeutet wie "Der Ort wo mein Herz ausruht", ist eine der drei näher gelegenen Inseln der Nga-Pu-Toru. Mauke ist eine außerordentlich schöne Garten Insel, voller wild wachsender Blumen und ein Ort, wo die Einheimischen sehr stolz auf ihre Hausgärten sind.

Mauke hat ungefähr 300 Einwohner und ist etwa halb so groß wie Rarotonga.  Die Landschaft und Lebensstil der beiden Inseln unterscheiden sich wie Tag und Nacht. 40 Kilometer von ihrer nächsten benachbarten Insel Mitiaro und 70 Kilometer von Atiu entfernt, ist das vulkanische Plateau Maukes umgeben von einem Ring aus gezackten, Rasierklingenscharfen versteinerten Korallen oder "Makatea", die bis zu 1.000 Meter ins Landesinnere reichen. Durch seinen vulkanischen Ursprung ist der Boden sehr reichhaltig, sodass Mauke zu recht der “Garten der Inseln” genannt wird.

Religion

In den meisten Orten spaltet sich die Religion aus theologischen Gründen, aber in Mauke ist sie architektonisch gespalten. Als die Entscheidung getroffen wurde die Kirche “Ziona” zu bauen, war man sich einig, dass ein einziger Ort der Anbetung ausreichen würde, um den geistigen Bedürfnissen der beiden Dörfer, Ngatiarua und Areora, gerecht zu werden.

Die erforderlichen Baustoffe und die Arbeitskraft, um das Äußere der Kirche zu errichten, wurden ordnungsgemäß von beiden Dörfern beigetragen. Als jedoch die äußere Stuktur errichtet war, begannen die Probleme.

Sobald das Gebäude errichtet war, konnten sich die beiden Dörfer nicht auf die Gestaltung des Inneren der Ziona einigen. Schließlich entschied man, zwei verschiedene Gestaltungsweisen in einer Kirchenstruktur zu vereinigen – mit den jeweiligen Vorlieben der beiden Dörfer. Es wurden zwei Eingänge in die Wände eingelassen und zwei separate Gehwege gebaut, die zur Kirche führen. Um sich an die Gegebenheiten zu halten, hatte jeder Weg auch seine eigenen unverwechselbaren Korallen Portale die zur Tür des jeweiligen Dorfes führte. Ursprünglich wurde in der Mitte der Kirche eine Wand errichtet, um die beiden Dörfer zu trennen, welche später aber abgebaut und mit einer Kanzel ersetzt wurde, wo der Pfarrer stand und den Gottesdienst mit einem Fuß in jedem Teil abhielt. Mehr als ein Jahrhundert später ist die Ziona Kirche immer noch die gleiche.

Höhlen und Seen

Die Insel Mauke wird von tiefen unterirdischen Höhlen und Seen geprägt. Vai Tango ist bei weitem die am leichtesten zugängliche Süßwasser Höhle, mit einem tiefen, klaren Becken unter den überhängenden Stalaktiten. Die Einheimischen schwimmen hier oft am Sonntag nach der Kirche. Andere Süßwasser Höhlen beinhalten under anderem die Moti Höhle - eine große, offene Höhle inmitten von Makatea und die Motuanga Höhle - die "Höhle der 100 Kammern". Durch Kalksteinwachstum sind bis auf drei Kammern alle unzugänglich geworden.

Die Legende von Kea

Mauke hat wie jede Insel in der Pa Enua, eine einzigartige Geschichte und Kultur. Hoch auf den Klippen über der Araiti Höhle liegt das Grab Kea’s. Die Legende besagt, dass die schöne Kea auf dieser Klippe saß, während ihr Ehemann, Paikea jenseits des Riffs fischte. Paikea war als großartiger Fischer bekannt, aber als er eines Tages mit seinem Fang auf dem Nachhause Weg war, wurde er von einem Hurrikan erfasst und immer weiter hinaus aufs Meer getragen. Glücklicherweise landete er lebendig auf der Insel Mangaia, aber Kea, die nichts davon wußte, dachte, er sei auf See gestorben. Es heißt, dass Kea die Bucht nie verlassen habe und Tag für Tag dort verharrte, bis sie schließlich aufgrund großer Trauer und Kummer starb. Es ist heute immer noch möglich, Kea’s Grab auf der Klippe zu besichtigen.

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