Direkt zum Inhalt

Mitiaro

Mitiaro beherbergt einige der beeindruckendsten unterirdischen Kalksteinhöhlen und -becken im Pazifik und ist ein natürlicher Spielplatz mit weißen Sandstränden, versteinerten Korallenformationen und Kokospalmen, die bis in den auffallend blauen Himmel reichen. Leben Sie wie ein Einheimischer in Mitiaro und wagen Sie was nur wenige gewagt haben.

An den Stränden Mitiaros wimmelt es nur so von Leben, die kristallklaren Becken sind gefüllt mit Itiki (Aal - wie Kaviar für die Insulaner), Brassen und Garnelen.
Als Teil der Nga-Pu-Toru - oder "The Three Roots" - der südlichen Gruppe, war Mitiaro zusammen mit Atiu und Mauke einst ein Vulkan, der vor 10.000 Jahren versank und zu einem Korallenatoll wurde. Daher ist sie auch die flachste Insel. Und obwohl sie sich auf 4500 Meter Wasser und vier Meilen Breite erstreckt, starb ihr Korallenring trotzdem ab und bildete einen Gürtel aus  messerscharfen Makatea, der für die südliche Gruppe so typisch ist. Aber die versunkenen Pools in den unterirdischen Kalksteinhöhlen, die Teil dieser versteinerten Korallenformation sind, bieten eine erfrischend andere Alternative zu den Lagunen, die so sehr zur Cook Islandischen Lebensart gehören.

Mitiaro hat wahrscheinlich die schönste aller unterirdischen Höhlen und Pools aller Inseln. Vai Nauri - ein tiefer, klarer, kalter See, der angeblich heilende Kräfte hat und von den unterirdischen Wasserreserven der Inseln gespeist wird, ist ein absolutes Muss. Te Pitakare, eine unterirdische Süßwasserhöhle, wird noch heute für Trinkwasser verwendet. Baden ist hier nicht erlaubt, aber entlang der sandigen Küstenstraße der Insel tauchen immer wieder winzige Buchten mit schönen und einsamen Sandstränden für ein kurzes Bad im Meer auf.

Das plateauartige Zentrum ist ziemlich flach und sumpfig und die Süßwasserseen bieten eine einzigartige Perspektive auf diese wunderschöne kleine Insel. Rotonui (großer See und halb so groß wie die Insel) und Toto Iti (kleiner See) bilden einen großen Teil von Mitiaro. Sie sind für eine so kleine Insel überraschend groß und mit sattem Grün gesäumt. Sie gewähren einem reichen Bestand an Meeresbewohnern Zuflucht - besonders die Itiki sind eine Delikatesse und in Blätter gehüllt und im Umu (Erdofen) gebacken, sind sie bei Festessen oft verschwunden wie der Blitz.

Mit weniger als 200 Einwohnern ist die Wärme und der Stolz der Gemeinde, den sie für ihre Insel haben, deren Markenzeichen. Sie leben in einer Siedlung an der Westküste, aber genau genommen sind es eigentlich vier Dörfer von Norden nach Süden, Atai, Auta, Mangarei und Takaue. Winzig und nahezu unmöglich zu sagen, wann eines beginnt und das andere endet, befindet sich der Regierungssitz in Takaue, so dass die Siedlung unweigerlich oft mit diesem Namen bezeichnet wird. Die Oberschule befindet sich im Hauptort Arai. Wie die meisten anderen bewohnten Inseln ist Mitiaro tief christlich und der Gesang in Betela, der CICC an einem Sonntag, ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden unerschrockenen Besucher, der es geschafft hat, diese kleine geheime Insel zu betreten.

Orange flammende Pumarumaru und duftende Frangipani säumen die weißen, mit zermahlenen Korallen gesäumten Straßen mit herrlich gepflegten Gärten zu beiden Seiten. Sogar die Küstenlinie spiegelt den Stolz der Menschen wider mit den traditionellen Fischerbooten, die perfekt nebeneinander in Meeresnähe liegen.

Und im Landesinneren zeugt eine reiche Ausbeute an Kumara, Taro, Mais, Bananen und Wassermelonen von einer Gartenbauweise, die weder Pestizide noch Düngemittel benötigt.

Limetten fallen das ganze Jahr über von den Bäumen und verleihen vielen traditionellen Gerichten einen saftigen Zitrus-Abgang. Die vielfach geschätzten Maire-Reben - duftend und dunkelgrün - wachsen wild in der zentralen Makatea. Sie werden regelmäßig gesammelt und in lange Girlanden geflochten, die hauptsächlich für Zeremonien und als Zeichen des besonderen Respekts gegenüber den Empfängern verwendet werden.

Mit weniger als zwanzig Autos auf der Insel ist das Tempo des Lebens - träge und wunderschön – etwas das man schätzen sollte in einer von Maschinen und Geld getriebenen Welt. Es war jedoch nicht immer so. Te Pare, eine alte Festung, die von den Vorvätern von Mitiaro erbaut wurde, diente als Schutz vor den plündernden Atiu-Kriegern, mit denen heftige Rivalität herrschte. Die Wände sind bis zu sechs Meter hoch und wurden absichtlich in Küstennähe unter der Schirmherrschaft des großen Kriegers Maaro errichtet, um eine 360-Grad-Sicht zu erreichen.

Es erfordert einen 20 minütigen Fußmarsch über Makateas, um die einzig bekannte Festung in den Cook Inseln zu erreichen, und jeder der diese Korallenplattform kennengelernt hat, weiss wie gefährlich sie ist. Für begeisterte Wanderer ist das Erkunden dieses kleinen, etwa sechs Kilometer langen Paradieses (an der breitesten Stelle) jedoch ein wunderbares Erlebnis.

Thanks!

We've got your details and we'll be in touch soon.