Direkt zum Inhalt

Mangaia

Voller Legenden und Mystik und geschätzte 18 Millionen Jahre alt, ist Mangaia die älteste Insel im Pazifik, traditionell bekannt als A’Ua’U Enua, was soviel bedeutet wie Terrassen, oder akatautika, abgeflacht. Sie ist die zweit grösste und die am südlichsten gelegene Insel der Inselgruppe.

Mit einem Vulkanplateau, das von einem Ring aus versteinerten Korallenfelsen umgeben wird, ist Mangaias bemerkenswerte natürliche Schönheit und Gelassenheit nur ein Teil seiner Faszination.
Alter, Struktur und antike Artefakte sind seit Jahrzehnten ein Anziehungspunkt für Archäologen und Anthropologen.

CLICK HERE FOR THE TOP 10 REASONS TO VISIT MANGAIA (Englisch)

Makatea umgibt wabenartig den Rand des Riffs, das sich zu einer etwa 70meter hohen Felswand erhebt und ein versunkenes Plateau aus üppigen Feuchtgebieten freilegt, gespeist von kleinen unterirdischen Strömen und Bächen. Ein komplexes unterirdisches Bewässerungssystem, natürlichen Ursprungs, führt durch die höhlenartige Struktur zum Riff und zu einem kleinen See, Tiriara. All dies schafft eines der schönsten Inselinnere, die im Pazifik zu finden ist. Mit der visuellen Pracht von heller Erde werfen Flamboyant Bäume, die die Maketa Pfade säumen, ihre Blüten auf den Boden und setzt sich so von der  Skyline unvermeidlicher Palmen dahinter ab.

Mangaia
Mangaia
Mangaia

Die Legenden, die sich um die altertümlichen Höhlen ranken sind so komplex wie deren Ursprung.

Und viele glauben, das es eine Vielfalt gibt, die noch immer von Menschen unentdeckt ist.

Die Höhle Te Puta, in der der Einsiedler Tuna lebte, hat einen atemberaubenden Blick auf das innere Plateau. Teruarere, mit seinen scheinbar endlosen Kammern, die Ahnenknochen beherbergen und 1930 von Robert Dean Frisbie wieder entdeckt wurde und Te Uru a Puru, die über 3 Kilometer lang sein soll und sich bis zum Riff erstreckt. Alle offenbahren prächtige Stalaktiten und Stalagmiten – beeindruckend in ihrer uralten Struktur.

So berühmt wie für ihre Höhlen ist Mangaia auch bekannt für die “Treppen” die sich durch die hoch aufragenden Korallen Riffe zieht und nach denen Mangaia ursprünglich benannt wurde. Um die Plantagen im grünenden Plateau zu erreichen, wurden die Felsspalten (Ara Kiore) von den Vorvätern zu Treppen umgebaut, die die handgetragenen Steine dafür in Form brachten. Legenden besagen ausserdem, dass diese Treppen eine schnelle Flucht für Frauen und Kinder ermöglichten im Falle eines Krieges, da sie Insulanern anderer Gegenden unbekannt waren.

Das üppige Wachstum von Kokosnuss-, Pandanus und den riesigen Puka Bäumen, die aus dem Korallenfelsen sprießen, offenbaren eine fruchtbare Erde. Berühmt für ihre Kokosnüsse, schätzen die Mangaianer die Palme als eine Überlebensgrundpflanze, die Nahrung, Kokosmilch und Ballaststoffe liefert.

Um nicht die seltenen Voegel zu vergessen, wie den Mangaian-Eisvogel– der nie Fisch isst und stattdessen Skink, Insekten und Spinnen als Beute bevorzugt. Er nested in alten Kokosnussbäumen und war unter Verdacht vom Aussterben bedroht zu sein, aber mit einer Population von 400-700 Exemplaren scheint er für den Moment sicher zu sein.

Die Barringtonia beherbergt die Tanga’eo, die oft die Zielscheibe des sehr aggressiven Mynah Vogels sind, der heute so viele Inseln belagert. Mit der vergeblichen Hoffnung, die Menge der hier zahlreichen Insekten zu reduzieren, wurde der Mynah oder auch Gudgeon’S Rache wie er mit anderm Namen heist, hier angesiedelt. Heute ist er eine Plage auf den Inseln – dreist und frech.

Die CICC ist belebt und wohlauf in Mangaia mit Kirchen in Kaumata und Ivirua, einem interessanten Mix aus Gotischer und Normannischer Architektur. Diese Gebäude sind ein zentraler Teil des Gemeinschaftslebens.

Der Hauptindustriezweig sind die “pupu”, winzige gelbe Landschnecken, die nur nach einem Regen auftauchen und als Hutband Dekoration oder als lange “eis”-Ketten für die Ankunft und Abreise von Besuchern sehr geschätzt werden.

Das Einsammeln, Aufbereitung, Lochen und Auffädeln dieser winzigen Muscheln ist extrem zeitaufwändig. Vor allem in Tahiti und Hawaii besteht jedoch eine hohe Nachfrage. Kein Wunder, wenn man den Prozess hinter ihrer Entstehung betrachtet.

Trotz seiner vergleichsweise grossen Grösse, hat Mangaia nur ungefähr 500 Einwohner und ab und zu ein paar Besucher.Von den drei Dörfern von Mangaia, Tamarua (südlich), Ivirua, etwas nordöstlich and Oneroa im Westen, ist letzteres der Mittelpunkt und der stolze Platz eines Union Jack, der dem König Numangatini  von Königin Victoria bei seinem Besuch in London verliehen wurde.

Es ist jedoch die außergewöhnliche, robuste Schönheit, die sogar die einzigartige alte Geschichte und die traditionelle Lebensart übertrifft. Das Rauschen der Brandung in der Nacht wird durch keine anderen Geräusche beeinträchtigt. Die Schwärze ist absolut. Keine Straßenlaternen oder Lichter konkurrieren mit dem riesigen Ebenholzhimmel und den unzähligen leuchtenden Sternen. Die Natur liegt sehr nahe.

Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia
Mangaia

-21.9250441, -157.9530149

Thanks!

We've got your details and we'll be in touch soon.